« Partij voor de Dieren…  » Ongezellig

03 Oktober 2006 Biggetje Knor

In de virtuele iPod (rechts in beeld) is het treurige lied over leven en sterven van Biggetje Knor opgenomen ter beluistering. Wees voorzichtig: als je het gehoord hebt zul je alleen nog maar varkensvlees van biologische herkomst willen eten.

Neem een vogeltje mee voor de poes!

Dag Menno,
Ken je onderstaande tekst van Reinhard Mey, over hetzelfde onderwerp? Is óók leuk (vooral als je Duits kunt lezen).
Groet, Gaston

Die Würde des Schweins ist unantastbar

In einer engen Box war es,
Auf Beton, unstandesgemäß,
Daß sie die Glühbirne der Welt entdeckte.
Sie war das Ferkel Nummer vier,
Drei andre lagen über ihr.
So ein Gedränge, daß sie fast erstickte!
Schon nach zwei Wochen Saugakkord
Kam jemand und nahm Mutter fort,
Doch noch als die Erinn’rung schon verblaßt war,
Fielen manchmal dem jungen Schwein
Der Mutter Worte wieder ein:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!”

Der Kerker wurde ihr Zuhaus’.
An einem Fleck tagein, tagaus.
Und immer im eigenen Dreck rumsitzen.
Die feine Nase, der Gestank!
Sie wurde traurig, wurde krank,
Und als sie sehr krank wurde, gab es Spritzen.
Sie wurd’ zum Decken kommandiert, —
Das hat sie niemals akzeptiert,
Daß Schweinesein nur Ferkelzucht und Mast war:
Und wenn man ihren Willen brach,
Dachte sie dran, wie Mutter sprach:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!”

Dann fuhr der Viehtransporter vor,
Man packte sie an Schwanz und Ohr
Zusammen mit ihren Leidensgenossen.
Die zitterten und quiekten bang
Und fuhr’n und standen stundenlang,
Viel enger noch als üblich eingeschlossen.
Das Schwein ist schlau, so ahnt es schon
Die tragische Situation.
Sie wußte, daß dies ihre letzte Rast war.
Sie hat den Schlachthof gleich erkannt,
Und sie ging ohne Widerstand.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!

Sie hat den Himmel nie gesehn,
Dürft’ nie auf einer Weide stehn,
Hat nie auf trocknem, frischem Stroh gesessen.
Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt,
Freudig gepaart und eingekuhlt —
Wie könnte ich dies Häufchen Elend essen?
Die Speisekarte in der Hand
Seh’ ich über den Tellerrand
Und kann die Bilder wohl nie vergessen.
Ich möchte nicht, du armes Schwein,
An deinem Leid mitschuldig sein,
Weil ich in diesem Restaurant zu Gast war.
Und ich bestell’ von nun an wohl
Den überback’nen Blumenkohl.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!

Reinhard Mey auf LP „Alles geht”

@Gaston: Nee, dus bedankt. Als alle liedjes helpen zullen ook varkens eens weer een dierwaardig leven krijgen.

oke oke, ik ga biologisch vlees eten… duurder is geen probleem, maar die beesten hebben wel een dierwaardiger bestaan gehad?

Leuk liedje, goed doel, maar geen stem van mij :

  
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